Home | Impressum | Sitemap | KIT
Kontakt

fluechtlingshilfeNer8∂kit edu

Ruth Stephan
Wolfgang Eppler
Aljoscha Laschgari
Hartmut Gliemann

Veranstaltungen
Mai 2016
Juli 2016
Juni 2016
M D M D F S S
   
     

Weitere Veranstaltungen...

Flüchtlingshilfe am KIT

English overview

Eine Initiative engagierter KIT-MitarbeiterInnen, des Personalrats des KIT und studentischer Organisationen hat sich zum Ziel gesetzt, die humanitäre Situation in den Notunterkünften am KIT-Campus Ost und am KIT-Campus Nord zu verbessern. Seit Oktober 2014 organisieren wir verschiedene Angebote für bis zu 1.700 Flüchtlinge und gestalten damit die Willkommenskultur aktiv mit.

Die hier untergebrachten Menschen befinden sich in einer sehr frühen Phase des Ankommens. Die meisten konnten sich noch nicht registrieren oder einen Asylantragstellen. Uns auf die Bedürfnisse der Geflüchteten einzustellen und sie zu respektieren sehen wir als unsere Aufgabe.

Die Menschen befinden sich in einem neuen Lebensumfeld, das teilweise sehr stark abweicht von dem, was sie bisher kannten. Geprägt sind diese ersten Wochen in Deutschland auch durch das Leben in einer Gemeinschaftsunterkunft auf sehr engem Raum und mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und mit wenigen sozialen Kontakten außerhalb der Unterbringung. Mit unseren Angeboten wollen wir Berührungsängste abbauen, niederschwellige Aktivitäten anbieten und den Menschen damit die ersten Schritte in unsere Gesellschaft erleichtern.

Sind Sie interessiert an unserem Tun oder möchten Sie sich einbringen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder tragen Sie in unsere Mailinglisten ein.

 

Helfen Sie mit!

Wer mithelfen möchte, kann sich in die Mailingliste(n) eintragen (siehe Info-Box rechts) und erhält dann sofort alle wichtigen Informationen sowie den Link zu unserem Online-Formular.

 

Zeltaufbau, Kinderlächeln, Sport

Hintergrundinfo

Immer mehr Menschen sind auf der Flucht: vor Krieg, Verfolgung und Gewalt oder vor der Vernichtung ihrer Lebensgrundlage. Im Sommer 2014 flohen die Menschen vor allem vor den Krisen in Syrien und der Ukraine. Im Winter 2014/2015 kamen zu diesen Dauerproblemherden Menschen hinzu, die vor dem Erfrieren auf der Straße in Ost- und Südosteuropa flohen. Die globalen Krisen haben leider auch diesen Sommer (2015) nicht abgenommen, sodass uns jetzt wieder mehr Flüchtlinge über das Mittelmeer erreichen.

Die Asylsuchenden, die in Deutschland ankommen, werden nach Aufnahmequoten auf die Bundesländer verteilt (Anteil Baden-Württemberg: 12,9 %). Alle Flüchtlinge, die Deutschland in Baden-Württemberg erreichen, kommen zunächst nach Karlsruhe um hier registriert und anschließend weiter verteilt zu werden.

Die staatlichen Einrichtungen waren von der Anzahl der Menschen überrascht und sind kaum in der Lage allen Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu gewähren, geschweige denn notwendige humanitäre Standards zu gewährleisten. Mit Sondermitteln will das Land die Situation der Flüchtlinge verbessern. Dennoch braucht es viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, um unbürokratisch Hilfe zu leisten und eine Willkommenskultur zu schaffen.